Georges Seurat – Luzernefeld, Saint-Denis

ab 124,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1711__ Kategorie:

Beschreibung

»Luzernefeld, Saint-Denis« ist ein Gemälde von Georges Seurat aus den Jahren 1884–1885: Ein weites Feld, übersät mit winzigen roten Tupfen, erstreckt sich bis zu einem niedrigen Horizont mit einer Reihe weißer Häuser, und rechts erhebt sich darüber ein einziger schlanker Baum. Das Original, Öl auf Leinwand, misst 81,3 x 65,3 cm und befindet sich in den National Galleries of Scotland in Edinburgh unter der Nummer NG 2324. Bei uns entsteht es als Kunstgemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Luzernefeld, Saint-Denis
Weitere Titel:»A Field of Alfalfa, Saint-Denis (La Luzerne, Saint-Denis)«
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:1884–1885
Originalgröße:81,3 cm x 65,3 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Kurze, sich kreuzende Striche reiner Farben
Standort:National Galleries of Scotland, Edinburgh (Inv.-Nr. NG 2324)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Formate von 46 x 38 cm bis 150 x 120 cm, auf Wunsch nach Maß

Luzernefeld, Saint-Denis – Georges Seurat

Was zeigt das Gemälde?

Ein Feld, und kaum etwas anderes. Den größten Teil der Leinwand nimmt ein Luzernefeld ein, wie der Titel es nennt, dicht verwoben aus grünen, gelblichen und violetten Strichen. Über die ganze Fläche sind winzige rote Tupfen verstreut, die sich zur Mitte hin verdichten und wie Mohnblüten im Grün wirken. Hinter der Luzerne zieht sich ein schmalerer Streifen eines helleren, gelblich-ockerfarbenen Feldes. Am Horizont steht eine niedrige Reihe von Häusern: links ein weißes Haus mit steilem Dach, in der Mitte und rechts längliche weiße Gebäude mit rötlichen Dächern, dazwischen ein dünner senkrechter Mast oder Schornstein. Rechts ragt ein einziger junger Baum mit spärlichem Laub auf. Mitten im gelben Streifen steht eine kaum wahrnehmbare kleine senkrechte Form, vielleicht ein Mensch; wenn ja, ist er so klein, dass das Auge ihn erst beim zweiten Hinsehen findet. Der Himmel ist blass, gräulich weiß und nimmt nur einen schmalen oberen Streifen des Gemäldes ein.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Eine Leinwand im Querformat, bedeckt mit Tausenden kurzer Striche, die sich in alle Richtungen kreuzen. Kein Strich ist lang; zusammen ergeben sie ein dichtes Farbgewebe, in dem Grün, Ocker, Violett, Blau und Rot nicht auf der Palette gemischt werden, sondern nebeneinanderliegen. Unten rechts überwiegen kühlere, blauviolette Töne, in der Mitte und oben wärmere, gelbgrüne. Auch der Himmel ist keine glatte Fläche, sondern aus kleinen hellen Strichen mit zarten rosa und gelben Nuancen aufgebaut. Wer bei Seurat Pointillismus mit gleichmäßigen, runden Punkten erwartet, sieht hier etwas anderes: Die Striche sind länglich, unterschiedlich groß und unterschiedlich ausgerichtet, deshalb wirkt die Oberfläche lebendig und bewegt. Das Museum bezeichnet die Maße des Originals als unregelmäßig.

Warum ist dieses Gemälde bedeutend?

Weil sein Motiv fast ganz die Farbe selbst ist. Auf der Leinwand gibt es keine Geschichte, keine Menschen im Vordergrund und keine Architektur, die den Blick auf sich zieht; es bleibt ein Feld, das der Maler Strich um Strich aufbaut. So ein Gemälde zeigt, wie Georges Seurat, ein französischer Maler, auch ein schlichtes Feld allein aus kleinen Strichen reiner Farbe zusammensetzt. Der Museumseintrag fügt eine weitere Ebene hinzu: Das Gemälde gehörte dem englischen Künstler und einflussreichen Kritiker Roger Fry (1866–1934). 1973 erwarben es die National Galleries of Scotland mit Unterstützung des Art Fund, staatlicher Förderung und der Familie von Roger Fry. Für Käufer ist es ein stiller, meditativer Seurat, geeignet für alle, die lieber Farbe betrachten als eine Szene.

Was bedeutet das Gemälde?

Die Ruhe einer offenen Landschaft. Der Horizont ist niedrig und gerade, die Häuser sind klein und fern, der Baum steht allein, und das Feld breitet sich fast bis zum Rand des Gemäldes aus. Weil es im Vordergrund keinen Akzent gibt, wandert der Blick langsam über die Fläche und entdeckt die roten Tupfen, den Streifen des gelben Feldes und die weißen Mauern in der Ferne. Das Gemälde erzählt nicht, es lädt zum Schauen ein. Zu Hause wirkt es ruhig und hell; mit seinen grünen und violetten Tönen passt es gut zu Holz, Leinen, weißen Wänden und Pflanzen.

Welchen Platz hat dieses Gemälde unter Seurats Werken?

Der Museumseintrag datiert es auf 1884–1885, als auch Seurats größte und bekannteste Leinwand entstand, Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte (1884–1886), die das Art Institute of Chicago verwahrt. Dort wimmelt es von Menschen, hier ist das Feld fast leer. Älter sind zwei ländliche Kunstwerke, die wir ebenfalls anbieten: Bäuerinnen bei der Arbeit aus den Jahren 1882–83 und Bäuerin im Gras sitzend (Paysanne assise dans l’herbe) aus dem Jahr 1883. Neben ihnen zeigt »Luzernefeld, Saint-Denis« das Land ohne einen Menschen in der Hauptrolle, nur Erde, Pflanzen und Licht.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, nie mit dem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer Vorlage des Originals und baut Strich für Strich das dichte Farbgewebe auf: Grüne, ockerfarbene, violette und blaue Striche kreuzen sich, die roten Tupfen dagegen bleiben rein und getrennt. Eine pointillistische Technik mit gleichmäßigen runden Punkten wäre hier die falsche Wahl, denn das Original hat keine solchen Punkte; wir bewahren die kurzen, unterschiedlich ausgerichteten Striche, die Sie auf dem Gemälde sehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Verhältnis zwischen dem kühlen unteren Teil und dem warmen Feldstreifen unter dem Horizont sowie dem blassen Himmel, der hell bleiben muss, aber nicht leer wirken darf. Weil alles von Hand entsteht, sind zwei Leinwände nie ganz gleich, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Aufnahmen einer fertigen Leinwand haben wir von diesem Motiv noch nicht; wenn wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und veröffentlichen die Aufnahmen hier.

Welches Format für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 80 x 65 cm. Dieses Format kommt dem Original am nächsten: Das Original misst 81,3 x 65,3 cm, unser Gemälde ist 1,3 cm schmaler und 0,3 cm niedriger. Das Querformat passt über ein Sofa, eine Kommode oder das Bett. 46 x 38 und 50 x 40 cm eignen sich für kleinere Wände, Flure und Arbeitsecken; 60 x 50 und 70 x 60 cm füllen allein eine Wand im Schlaf- oder Esszimmer; bei 80 x 65 und 90 x 75 cm erhält das Gemälde eine Größe, in der die Striche gut zur Geltung kommen; 120 x 100 und 150 x 120 cm sind für große Wohnzimmer gedacht, in denen das Feld fast zu einem Fenster in die Landschaft wird. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Ihren Maßen und wahren die Proportionen des Originals, damit Horizont und Baum an ihrem Platz bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand liefern wir auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die für dieses Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; die Anwendung ist ausschließlich für die Rahmenwahl bestimmt. Wie das Feld an Ihrer eigenen Wand wirkt, zeigt Ihnen unser separater Dienst zur Raumvisualisierung.

Lieferung und Garantie

Jede Leinwand malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, deshalb sollten Sie je nach Format 15 bis 45 Tage einrechnen. Wir versenden sie gespannt, transportsicher verpackt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand bekommen Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive von Seurat finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und in unserem Artikel über Georges Seurat lesen Sie, wann die Reproduktion eines berühmten Gemäldes wirklich gut ist.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In den National Galleries of Scotland in Edinburgh, unter der Nummer NG 2324. Laut Museumseintrag gehörte es Roger Fry; 1973 wurde es mit Unterstützung des Art Fund, staatlicher Förderung und der Familie von Roger Fry erworben. Wann Fry es erwarb, gibt der Eintrag nicht an.

Sind auf dem Gemälde Menschen?

Vielleicht einer: Mitten im gelben Streifen unter dem Horizont steht eine kleine senkrechte Form, die ein Mensch sein könnte. Sonst zeigt die Leinwand nur Feld, Häuser und Baum.

Ist »La Luzerne, Saint-Denis« dasselbe Werk?

Ja. Das ist der französische Titel, den das Museum in Klammern neben dem englischen angibt; »Luzernefeld, Saint-Denis« ist unser deutscher Titel für dieselbe Leinwand.

Ist das ein Druck?

Nein. Das Werk ist handgemalt, mit Ölfarben auf Leinwand; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Welches Format soll ich wählen?

80 x 65 cm, das Format, das dem Original am nächsten kommt. Die ausführliche Anleitung steht weiter oben.

Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und wahren das Seitenverhältnis des Originals.

Handelt es sich um Neoimpressionismus?

Der Museumseintrag ordnet das Gemälde keiner Richtung zu, und deshalb tun auch wir es nicht. Sichtbar ist eine Oberfläche aus kurzen Strichen reiner Farben, die nebeneinandergesetzt sind.

Was bedeuten die roten Tupfen?

Der Museumseintrag erklärt sie nicht. Auf dem Gemälde wirken sie wie Blüten, über das grüne Feld verstreut und in der Mitte der Leinwand am dichtesten.

Steht das Original zum Verkauf?

Nein. Die Leinwand gehört zur Sammlung des Museums und ist nicht verkäuflich; als handgemaltes Gemälde von uns können Sie das Motiv aber bei sich zu Hause haben.

Wie hoch soll ich das Gemälde aufhängen?

Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; kleinere Formate hängen Sie tiefer, näher an den Platz, an dem Sie sitzen.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, besonders für Menschen, die die Natur und ruhige Landschaften lieben. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: Luzernefeld mit roten Tupfen, niedriger Horizont mit weißen Häusern und ein einzelner Baum – 1884–1885
  • Original: 81,3 x 65,3 cm, Ölfarben auf Leinwand, National Galleries of Scotland, Edinburgh (Inv.-Nr. NG 2324)
  • Unsere Ausführung: handgemalt, acht Formate von 46 x 38 bis 150 x 120 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: das Gemälde gehörte dem englischen Kritiker Roger Fry, und seine Familie half 1973 beim Erwerb für das Museum

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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