Georges Seurat – Landschaft in der Île-de-France

ab 124,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1702__ Kategorie:

Beschreibung

»Landschaft in der Île-de-France« ist ein Gemälde von Seurat, das das Museum zwischen 1881 und 1882 datiert: Über ein weites Feld in grünen und gelben Streifen hinweg sieht man ein weißes Haus mit Ziegeldach, davor eine lange weiße Mauer und dahinter eine dunkle Baumreihe. Das Original, Öl auf Leinwand im Format 40,7 x 32,5 cm, gehört dem Musée d’Orsay (Inventarnummer RF 1948 13) und wird im Museum der Schönen Künste in Bordeaux aufbewahrt. Bei uns entsteht es als Kunstgemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in fünf Formaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Landschaft in der Île-de-France
Weitere Titel:»Paysage d’Ile de France«
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:1881–1882
Originalgröße:40,7 cm x 32,5 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Frühwerk – kurze, gekreuzte Pinselstriche
Standort:Musée d’Orsay, als Depositum im Museum der Schönen Künste, Bordeaux (Inv.-Nr. RF 1948 13)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 5 Formate von 46 x 38 cm bis 80 x 65 cm, auf Wunsch nach Maß

Landschaft in der Île-de-France – Georges Seurat

Was zeigt das Gemälde?

Stilles Land ohne Menschen. Im Hintergrund, etwas links der Mitte, steht ein weißes Haus mit hohem, ziegelrotem Dach und einigen kleinen Fenstern; rechts schließt sich ein niedrigeres Gebäude mit rötlichem Dach an. Vom linken Rand bis ein wenig über die Mitte der Leinwand zieht sich eine lange, niedrige weiße Mauer, die das Feld vom Haus trennt. Hinter Haus und Mauer zieht sich ein dunkelgrüner Streifen aus Bäumen und Sträuchern, der rechts den Horizont abschließt. Den größten Teil der Leinwand nimmt das Feld ein: eine weite Ebene in Streifen aus Grün, Gelb und Ocker. Unten im Vordergrund wachsen dunkle, braunviolette Pflanzen, und links oben ragt ein Ast ins Gemälde hinein. Der Museumseintrag beschreibt die Szene nur mit Schlagwörtern: Landschaft, Feld, Vegetation, Baum, Haus, Einfriedung.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Eine Leinwand im Querformat, 40,7 cm breit und 32,5 cm hoch. Der Himmel füllt das obere Drittel und ist mit hellen, cremeweißen Strichen gemalt, zwischen die Flecken in Lila und Himmelblau gemischt sind. Das Feld besteht aus kurzen, gekreuzten Strichen, die überwiegend waagerecht verlaufen; ins Grün sind gelbe und rosa Striche eingewoben, sodass die Ebene keine einheitliche Fläche ist, sondern ein lebhaftes Gewebe aus Farben. Das weiße Haus und die Mauer gehören zu den hellsten Stellen des Gemäldes und ziehen den Blick an, obwohl sie klein sind. Die dunklen Pflanzen im Vordergrund sind mit lockereren, braunen und violetten Strichen gemalt. Punkte gibt es auf der Leinwand keine. Laut Museumseintrag steht unten rechts die Signatur Seurat, an derselben Stelle ein roter Stempel M, den der Eintrag mit den Worten »pour Moline« erläutert.

Warum ist dieses Gemälde bedeutend?

Weil die Kunstwelt es stets ernst genommen hat. Der Museumseintrag zählt 32 Ausstellungen zwischen 1900 und 2016 auf: Schon 1900 war es bei La Revue blanche in Paris zu sehen, 1908–1909 auf der Seurat-Retrospektive in der Galerie Bernheim-Jeune, 1958 im Art Institute of Chicago und 1991–1992 auf der Seurat-Ausstellung im Grand Palais in Paris und im Metropolitan Museum in New York, beide Male unter der Nummer 80. Seurat, ein französischer Maler, den der Eintrag mit den Jahreszahlen 1859–1891 führt, hat ein ganz gewöhnliches Stück Land gemalt. Pointillismus ist hier nicht im Spiel; zu sehen sind feine, gekreuzte Striche, mit denen er das Licht auf dem Feld aufbaut. Man lernt eine stille, zurückhaltende Seite des Malers kennen.

Was bedeutet das Gemälde?

Der Titel sagt nur, wo wir sind: in der Île-de-France. Einen Ort nennt das Museum nicht, das Haus ebenso wenig. Auf dem Gemälde geschieht nichts; keine Menschen, keine Tiere, kein Weg, auf dem jemand kommen könnte. Es bleiben das Licht über dem Feld, die weiße Mauer, die die Sonne zurückwirft, und die dunkelgrüne Baumreihe. Genau diese Ruhe ist sein Sinn: Der Maler hat etwas betrachtet, an dem die meisten vorbeigehen würden, und daraus eine ausgewogene Komposition gemacht. Zu Hause wirkt es ruhig und hell, und Grün und Gelb passen gut zu Holz, Leinen und natürlichen Materialien.

Welchen Weg hat das Original genommen?

Der Museumseintrag nennt die Stationen in dieser Reihenfolge. Zuerst befand sich das Gemälde in der Sammlung von Madeleine Knoblock; 1908 in der Sammlung von Alexandre Natanson; danach in der Sammlung von Georges Lecomte und in der Sammlung von Eugène Blot. Für Madeleine Knoblock, Georges Lecomte und Eugène Blot nennt der Eintrag keine Jahreszahlen. Bis 1948 gehörte es zur Sammlung von Albert Marquet, der es 1948 den französischen Nationalmuseen vermachte, unter Vorbehalt des Nießbrauchs zugunsten von Madame Albert Marquet; von 1948 bis 1960 war es in ihrer Sammlung. Danach wurde es dem Louvre zugewiesen, von 1961 bis 1992 befand es sich im Museum der Schönen Künste in Bordeaux, anschließend wurde es dem Musée d’Orsay zugewiesen und war dort von 1992 bis 1995. 1995 wurde es dem Museum der Schönen Künste in Bordeaux als Depositum übergeben. Laut Museum ist es derzeit nicht im Saal ausgestellt.

Welchen Platz hat es unter Seurats Werken?

Es gehört zu Seurats frühen Leinwänden vom Land und vom Stadtrand. Aus den benachbarten Jahren sind bei uns weitere Kunstwerke erhältlich: Vorstadt (La Banlieue), auf unserer Seite um 1882 datiert, Bäuerinnen bei der Arbeit aus den Jahren 1882–83 und Bäuerin im Gras sitzend (Paysanne assise dans l’herbe) aus dem Jahr 1883. Beide bäuerlichen Gemälde verwahrt das Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Mit der Vorstadt teilt unsere Landschaft das weiße Haus hinter einem leeren Feld, mit den beiden Bauernszenen Gras und Erde, nur dass hier keine einzige Figur erscheint. Wer bei Seurat den Neoimpressionismus sucht, findet hier etwas anderes: eine Landschaft, aufgebaut aus kurzen, gekreuzten Strichen.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, niemals mit dem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer Aufnahme des Originals und bewahrt, was dieses frühe Werk besonders macht: die kurzen, gekreuzten Striche auf dem Feld, das helle Weiß von Haus und Mauer und den dunklen Baumstreifen dahinter. Eine pointillistische Technik wäre hier falsch, denn das Original hat keine Punkte, und es entstünde ein anderes Werk. Da alles von Hand geschieht, gleichen sich zwei Leinwände nie ganz, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Von diesem Motiv haben wir noch keine eigenen Aufnahmen einer fertigen Leinwand; sobald wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und veröffentlichen die Aufnahmen hier.

Welches Format für welche Wand?

Wenn Sie unsicher sind, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 60 x 50 cm. Unser kleinstes Format, 46 x 38 cm, kommt der Größe des Originals am nächsten: Gegenüber dem Original mit 40,7 x 32,5 cm ist es 5,3 cm breiter und 5,5 cm höher; ein kleineres Format als das Original bieten wir nicht an. Das Querformat passt über eine Kommode, einen Schreibtisch oder ins Arbeitszimmer. 46 x 38 und 50 x 40 cm eignen sich für kleinere Wände und Flure; 60 x 50 und 70 x 60 cm füllen allein die Wand über dem Sofa oder dem Bett; 80 x 65 cm ist das größte Format, das wir für dieses Motiv anbieten, da die Aufnahme des Originals kein größeres zulässt. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keines der fünf Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Ihren Maßen und behalten die Proportionen des Originals bei, damit Haus, Mauer und Feld im Gleichgewicht bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand liefern wir auf einen Holzkeilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die für dieses Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wie das Gemälde an Ihrer Wand wirkt, zeigt unser eigener Dienst zur Raumvisualisierung, der separat bestellt wird.

Lieferung und Garantie

Jede Leinwand malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; rechnen Sie daher je nach Format mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden sie gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Seurat-Motive finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und in unserem Artikel über Georges Seurat lesen Sie, wann die Reproduktion eines berühmten Gemäldes wirklich gut ist.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Das Gemälde gehört dem Musée d’Orsay und trägt die Inventarnummer RF 1948 13; aufbewahrt wird es im Museum der Schönen Künste in Bordeaux, wo es sich seit 1995 als Depositum befindet. Laut Museum ist es derzeit nicht im Saal ausgestellt.

Sind Menschen auf dem Gemälde?

Nein. Auf der Leinwand sind nur das Haus, die Mauer, die Bäume, das Feld und die Pflanzen im Vordergrund zu sehen.

Ist »Paysage d’Ile de France« dasselbe Werk?

Ja. Unter diesem Titel führt das Museum das Werk; »Landschaft in der Île-de-France« ist unser deutscher Titel für dieselbe Leinwand.

Ist das ein Druck?

Nein. Unser Gemälde wird von Hand mit Ölfarben auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Welches Format soll ich wählen?

Für die meisten Wände 60 x 50 cm; wer dem Original am nächsten kommen möchte, nimmt 46 x 38 cm. Ausführliche Hinweise stehen weiter oben.

Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei.

Warum ist kein einzelnes Jahr angegeben?

Weil das Museum keines nennt: Der Eintrag datiert das Gemälde zwischen 1881 und 1882, deshalb schreiben auch wir 1881–1882.

Was steht unten rechts?

Laut Museumseintrag befinden sich dort die Signatur Seurat und ein roter Stempel M, den der Eintrag mit »pour Moline« erläutert.

Wie groß ist das Original mit Rahmen?

Das Museum gibt für das Original mit Rahmen 58,7 x 50,2 cm an, die Leinwand allein misst 40,7 x 32,5 cm.

Steht das Original zum Verkauf?

Nein. Die Leinwand gehört einer öffentlichen Sammlung und wird nicht verkauft. Das Motiv malen wir Ihnen jedoch gern von Hand.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, besonders für Menschen, die das Land und ruhige Landschaften lieben. Möchten Sie die Wahl lieber dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: weißes Haus mit Ziegeldach und langer weißer Mauer hinter einem weiten Feld – 1881–1882
  • Original: 40,7 x 32,5 cm, Ölfarben auf Leinwand, Musée d’Orsay, als Depositum im Museum der Schönen Künste, Bordeaux (Inv.-Nr. RF 1948 13)
  • Unsere Ausführung: handgemalt, fünf Formate von 46 x 38 bis 80 x 65 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: bis 1948 gehörte das Gemälde zur Sammlung von Albert Marquet, der es den französischen Nationalmuseen vermachte

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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