Beschreibung
»Studie zu Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe« ist eine Ölstudie von Seurat auf einer Holztafel aus dem Jahr 1890: Der blaue Kanal verliert sich schräg zum Horizont hin, an ihm ist ein dunkles Boot mit hohem Mast festgemacht, rechts verläuft eine helle, rosa-orange Mole, und links oben ragt ein weißer Leuchtturm auf. Das Original im Format 25,08 x 15,88 cm befindet sich im Nelson-Atkins Museum of Art in Kansas City unter der Nummer 2015.13.22. Bei uns entsteht es als Gemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in sieben Formaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Studie zu Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe |
| Weitere Titel: | Study for »The Channel of Gravelines, Petit Fort Philippe«; »Le chenal de Gravelines, Petit-Fort-Philippe« |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1890 |
| Originalgröße: | 25,08 cm x 15,88 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Holztafel |
| Malstil: | Ölstudie – feine Punkte und kurze Striche vor dem vollendeten Gemälde |
| Standort: | The Nelson-Atkins Museum of Art, Kansas City (Inv.-Nr. 2015.13.22) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 7 Formate von 25 x 16 cm bis 120 x 75 cm, auf Wunsch nach Maß |
Studie zu Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe – Georges Seurat
Was ist auf dem Gemälde zu sehen?
Der Hafenkanal im Ort Petit Fort-Philippe, wie der Museumstitel ihn nennt. Erkennbare Gestalten gibt es auf der Studie nicht; die Hauptrolle spielt das Wasser. Der Kanal, in hellblauen und weißen Punkten gemalt, erstreckt sich über den linken und mittleren Teil der Tafel und wird nach hinten schmaler. Links vorn ist darin ein dunkelblaues Boot mit hohem Mast festgemacht, weiter hinten zeichnet sich auf dem Wasser eine weitere dunkle Form ab, die einem zweiten Boot ähnelt. Rechts vom Wasser verläuft eine breite Mole in rosa, orangen und gelben Punkten, die durch eine helle weiße Randlinie vom Kanal getrennt ist. Am gegenüberliegenden Ufer steht eine niedrige Häuserreihe mit rötlichen Dächern, und ganz links ragt darüber ein hoher weißer Leuchtturm auf. Der Himmel nimmt fast die Hälfte des Gemäldes ein und besteht aus blassen cremefarbenen, blauen und rosa Punkten.
Was ist auf der Holztafel zu sehen?
Laut Museumseintrag Öl auf einer Holztafel im Querformat, 25,08 x 15,88 cm groß. Die Farbe ist in feinen, gerundeten Punkten und kurzen Strichen aufgetragen, die so nah beieinanderliegen, dass sie aus der Ferne zu Licht verschmelzen, aus der Nähe aber getrennt bleiben. An den Rändern der Tafel läuft ein dunkler, gepunkteter Rand, den Seurat selbst gemalt hat und der zum Werk gehört; deshalb bewahren wir ihn auch in unserem Gemälde und schneiden ihn nicht ab. Am Himmel sind die Striche dichter und heller, auf der Mole wärmer, im Wasser kühl. Die Randlinie der Mole und der Mast des Bootes sind etwas deutlicher gezeichnet und geben der ruhigen Fläche Halt. Das Museum gibt außerdem an, dass die Tafel derzeit in seinem Saal 127 ausgestellt ist.
Warum ist diese Studie bedeutend?
Weil sie, wie schon ihr Titel sagt, eine Studie für ein vollendetes Gemälde desselben Kanals ist. Seurat, ein französischer Maler, dessen Lebensdaten das Museum mit 1859–1891 angibt, malte sie im Jahr 1890. Auf der kleinen Tafel hat er auf wenigen Zentimetern die ganze Szene versammelt: die schräge Mole, das Wasser, das festgemachte Boot und den Leuchtturm am Horizont. Die winzigen Punkte, aus denen die Studie aufgebaut ist, nennen wir heute Pointillismus. Für Liebhaber ist sie eine kleine, helle Szene, die zeigt, wie Kunstwerke entstehen.
Was bedeutet die Szene?
Ein stiller Tag am Kanal, ohne Geschichte und ohne Menschen. Das Boot liegt ruhig an der Mole, das Wasser ist glatt, der Himmel hell. Der Museumseintrag fügt keine Deutung hinzu, deshalb erfinden auch wir keine: Die Studie zeigt einen Ort und sein Licht, und gerade in dieser Schlichtheit liegt ihr Reiz. Zu Hause wirkt sie frisch und luftig; das blaue Wasser und die warme Mole bringen Licht in den Raum, und der weiße Leuchtturm in der Ecke gibt dem Blick ein Ziel.
Welchen Weg hat das Original genommen?
Das Museum veröffentlicht den vollständigen Weg der Tafel, und wir geben ihn so wieder, wie es ihn angibt. Von 1890 bis zum 29. März 1891 war sie beim Künstler in Paris. 1891 erbte sie wahrscheinlich Ernestine Seurat oder Madeleine Knoblock. Seurat oder Knoblock schenkte sie Maximilien Luce (1858–1941) in Paris, bei dem sie sich von 1891 mindestens bis Januar 1934 befand; das Museum ergänzt in einer Anmerkung, es sei unklar, ob sie bei Luces Tod noch bei ihm war oder bereits an einen Erben übergegangen war. Danach ging sie wahrscheinlich durch Erbschaft an seinen Neffen Édouard Alexandre Bouin (1897–1988) in Paris und La Celle-Saint-Cloud über, bei dem sie spätestens ab dem 6. Februar 1941 und längstens bis zum 6. Dezember 1978 war. Durch Erbschaft erhielt sie bis zum 6. Dezember 1978 sein Sohn Jean Bouin-Luce. Auf dessen Versteigerung bei Sotheby Parke Bernet in London am 6. Dezember 1978, unter der Nummer 216, erwarb die Galerie Fujii in Tokio die Tafel und besaß sie mindestens bis zum 25. November 1990. Über den Händler Richard L. Feigen and Co. erwarben Marion und Henry Bloch die Tafel, die sie vom 10. Juli 1996 bis zum 15. Juni 2015 besaßen. 2015 schenkten sie die Tafel dem Nelson-Atkins Museum of Art.
Welchen Platz hat diese Studie unter Seurats Werken?
Sie ist eine Studie für das Gemälde Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe, das das Indianapolis Museum of Art at Newfields verwahrt. Das dortige Museum ordnet es, wie wir auf der Seite dieses Gemäldes schreiben, dem Neoimpressionismus zu. Bei uns gibt es noch zwei weitere Gemälde desselben Kanals, beide auf 1890 datiert: Der Kanal von Gravelines, Grand Fort-Philippe und Der Kanal von Gravelines, Abend. Alle drei sind bei uns eigene Produkte, ebenso wie diese Studie.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nie mit dem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer hochaufgelösten Vorlage des Originals und setzt die Punkte einzeln, so wie auf der Tafel: dicht am Himmel, warm auf der Mole, kühl im Wasser. Die pointillistische Technik ist hier kein Schmuck, sondern das Gerüst des Gemäldes, deshalb vereinfachen wir sie nicht zu glatten Flächen. Wir malen auch Seurats dunklen, gepunkteten Rand entlang der Kanten, denn er gehört zum Werk. Weil alles von Hand entsteht, sind zwei Leinwände nie ganz gleich, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Aufnahmen eines fertigen Gemäldes aus unserem Atelier haben wir von diesem Motiv noch nicht; sobald wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und veröffentlichen die Aufnahmen hier.
Welches Format für welche Wand?
Wenn Sie nicht sicher sind, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 60 x 40 cm. Unser kleinstes Format, 25 x 16 cm, kommt dem Original am nächsten: Das Original misst 25,08 x 15,88 cm, unser Format ist also 0,08 cm schmaler und 0,12 cm höher. Das Querformat im Verhältnis von nahezu 8 : 5 passt gut über eine schmale Kommode, über das Bett oder in eine Gruppe kleinerer Werke. 50 x 30 und 60 x 40 cm eignen sich für Flur oder Schlafzimmer; 70 x 45 und 80 x 50 cm wirken allein über dem Schreibtisch; 90 x 60 cm ist das Format fürs Wohnzimmer, und 120 x 75 cm, unser größtes Format für dieses Motiv, macht aus der kleinen Studie ein großes, helles Gemälde. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der sieben Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Ihren Maßen und wahren die Proportionen des Originals, damit Mole, Kanal und Leuchtturm im Gleichgewicht bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand liefern wir auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die an diesem Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie ist allein für die Rahmenwahl da. Wie die Studie an Ihrer eigenen Wand aussieht, zeigt Ihnen unser separater Dienst zur Raumvisualisierung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; rechnen Sie je nach Format mit 15 bis 45 Tagen. Wir verschicken es gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Bevor es auf den Weg geht, erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive von Seurat finden Sie in der Galerie Georges Seurat; unser Artikel über Georges Seurat erklärt auch, was eine gute Reproduktion eines berühmten Gemäldes ausmacht.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Nelson-Atkins Museum of Art in Kansas City, unter der Nummer 2015.13.22, als Schenkung von Henry W. und Marion H. Bloch.
Sind auf der Studie Menschen zu sehen?
Erkennbare Gestalten gibt es nicht; die Szene besteht aus dem Kanal, dem festgemachten Boot, der Mole, den Häusern am Ufer und dem Leuchtturm.
Ist das dasselbe Werk wie das vollendete Gemälde des Kanals?
Nein. Das ist eine kleine Studie auf einer Holztafel, 25,08 x 15,88 cm groß; das vollendete Gemälde ist eine Leinwand in Indianapolis. Wir bieten beide an, als eigene Produkte.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk wird von Hand mit Ölfarbe auf die Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.
Welches Format soll ich wählen?
Für Flur oder Schlafzimmer 60 x 40 cm; für das Format, das dem Original am nächsten kommt, 25 x 16 cm. Die ausführliche Anleitung steht weiter oben.
Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und wahren das Seitenverhältnis des Originals.
Was ist der dunkle Rand um die Szene?
Ein gepunkteter Rand, den Seurat gemalt hat und der zur Tafel gehört; in unserem Gemälde bewahren wir ihn.
Wer besaß die Tafel vor dem Museum?
Unter anderem Maximilien Luce, die Galerie Fujii in Tokio sowie Marion und Henry Bloch, die sie 2015 dem Museum schenkten.
Steht das Original zum Verkauf?
Nein. Die Tafel gehört zur öffentlichen Sammlung des Museums in Kansas City und ist nicht verkäuflich; ihr Motiv können Sie aber als handgemaltes Gemälde von uns bei sich aufhängen.
Wie hoch soll ich das Gemälde aufhängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden. Kleinere Formate hängen Sie tiefer, näher an den Platz, an dem Sie sitzen.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, eine helle Szene am Wasser ist ein dankbares Geschenk. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein. Jedes unserer Kunstgemälde ist von Hand gemalt.
- Motiv: Hafenkanal mit festgemachtem Boot, Mole und weißem Leuchtturm – 1890
- Original: 25,08 x 15,88 cm, Öl auf Holztafel, The Nelson-Atkins Museum of Art, Kansas City (Inv.-Nr. 2015.13.22)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, sieben Formate von 25 x 16 bis 120 x 75 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: Seurats dunkler, gepunkteter Rand an den Kanten der Tafel gehört zum Werk, und wir malen ihn mit









































