Claude Monet – Selbstporträt

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1492__ Kategorie:

Beschreibung

Selbstporträt ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand im Pariser Musée d’Orsay: der Kopf sieht uns frontal an, die hohe Stirn ist in rosa, orangen und gelben Strichen angelegt, die Augenhöhlen sind tief violett, und der Bart ist breit und hell und aus Dutzenden kurzer, dichter Striche gesetzt. Alles übrige ist ungemalte Leinwand, durch die das Gewebe zu sehen ist. Das Original misst 55 x 70,5 cm und ist Öl auf Leinwand, Inventarnummer RF 2623. Das Museum datiert es auf 1917, und sein eigener Titel lautet Portrait de l’artiste. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Selbstporträt
Weitere Titel:Portrait de l’artiste, also Porträt des Künstlers (Name im Museumseintrag); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 1843
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1917 nach dem Museumseintrag, ohne Vorbehalt; auf der Leinwand steht weder eine Signatur noch eine Jahreszahl, und der Museumseintrag hat auch kein Feld dafür
Originalgröße:55 cm x 70,5 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2623)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Selbstporträt – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand?

Ein Kopf, und fast nichts sonst. Er ist frontal auf uns gerichtet und nimmt die oberen zwei Drittel ein. Die Stirn ist hoch und kahl, in rosa, orangen, gelben und ziegelfarbenen Strichen angelegt; die Augenhöhlen sind dunkelviolett, und die Augen darin sind nicht mehr als zwei dunkle Kerben. Die Nase ist ein kurzer Zug, der Mund verliert sich im Bart.

Der Bart ist das hellste und am längsten bearbeitete Stück der Leinwand. Er ist breit und fast quadratisch und besteht aus Dutzenden kurzer, dicker Striche in Creme, Gelb, Olivgrün und Graublau; zwischen ihnen zeigt sich stellenweise die helle Leinwand. Die Farbe steht auf ihm sichtbar über dem Gewebe.

Um den Kopf liegt der einzige Hintergrund, den die Leinwand hat: ein Ring dunkelgrüner und fast schwarzer Striche, der sich oben zu einem Schatten hinter dem Haar verdichtet. Unter dem Bart stehen einige dunkelblaue Striche, die Schultern und Kragen andeuten. Rechts des Kopfes liegt ein Fleck dunkelgrüner Striche, und vom linken Rand reicht ein kleiner graublauer Zug zum Kopf hin.

Hier die erste Korrektur. Unsere ältere Beschreibung behauptete, der Bart sei mit ein paar breiten Strichen festgehalten. Auf der Leinwand ist es umgekehrt: der Bart ist das, woran der Maler am längsten gearbeitet hat, und seine Striche sind kurz und zahlreich. Geprüft aus der Nähe an unserer Aufnahme des Originals, die 1819 mal 2277 Punkte misst, und an der Tafel des Museums.

Wie viel der Leinwand ist überhaupt gemalt?

Weniger als die Hälfte. Außerhalb des Kopfes, des Rings dahinter und der Striche unter dem Bart ist die Leinwand ungemalt: ein blass graurosa Grund, durch den das Gewebe zu sehen ist, mit einigen rostfarbenen Punkten. Die Striche verlieren sich nicht in einem Hintergrund, sie hören mit einer Kante auf, und hinter dieser Kante ist nichts.

Wir haben den oberen, den unteren und den linken Rand in voller Auflösung angesehen, und dort ist keine Farbe. Die Leinwand ist also so geblieben, wie sie ist, und wir legen das nicht aus: der Museumseintrag sagt dazu nichts, also raten wir nicht, ob das Werk unvollendet oder so gemeint ist. Wir sagen nur, was zu sehen ist.

Steht eine Signatur auf der Leinwand?

Keine. Wir haben die ganze Leinwand an unserer Aufnahme und an der Tafel des Museums durchgesehen, und nirgends steht ein Name oder eine Jahreszahl. Auch der Museumseintrag hat kein Feld für Aufschriften, wir weichen hier also nicht vom Museum ab; beide schweigen über dasselbe.

Die Jahreszahl 1917 in der Tabelle ist damit die des Museums und nur seine. Die Datensammlung Wikidata nennt unter Q2872715 dieselbe Jahreszahl bei Genauigkeit 9 und dieselbe Nummer 1843 im Wildenstein-Katalog.

Was sagt der Museumseintrag zur Größe?

Das Werk bewahrt das Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2623. Die Maße veröffentlicht es in der Reihenfolge Höhe mal Breite, H. 70,5 ; L. 55 cm; unsere Tabelle setzt die Breite an die erste Stelle, deshalb lesen Sie hier 55 x 70,5 cm. Mit Rahmen nennt es 57 x 72 cm, ebenfalls umgestellt.

Hier die zweite Korrektur, und ein halber Zentimeter ist alles daran. Unsere ältere Beschreibung nannte 70 x 55 cm. Diese Zahl ist nicht die des Museums, sondern gerundet, und genau in dieser Form veröffentlicht sie die Datensammlung Wikidata. Wo Museumseintrag und Datensammlung nicht übereinstimmen, gilt das Museum, weil es das Werk bewahrt und gemessen hat.

Das Museum nennt es nicht Selbstporträt

Im Museumseintrag heißt das Werk Portrait de l’artiste, also Porträt des Künstlers, und nicht Autoportrait. Es ist dieselbe Leinwand, dieselbe Inventarnummer und derselbe Eintrag; beide Titel stehen in der Tabelle, weil ein Leser auf jeden von ihnen stoßen kann.

Bei uns wird der Artikel als Selbstporträt verkauft, und so nennen wir ihn auch im Text, weil das der Titel ist, unter dem ein Käufer ihn findet.

Wie kam die Leinwand nach Paris?

Als Geschenk, und das Datum sagt etwas. Das Museum nennt bei diesem Werk don Georges Clemenceau, 1927, also das Geschenk von Georges Clemenceau. Der Eintrag nennt in der Zeile zum Maler auch seine Jahreszahlen, 1840 und 1926, das Werk kam also ein Jahr nach dem Tod des Malers in eine öffentliche Sammlung.

Mehr sagt der Eintrag nicht. Eine Kette von Eigentümern veröffentlicht er bei diesem Werk nicht, und darüber, wie die Leinwand zum Schenkenden kam, schreibt er nichts, also erzählen wir das nicht. Aus denselben zwei Jahreszahlen folgt eine weitere Zahl: als das Werk entstand, war der Maler sechsundsiebzig oder siebenundsiebzig Jahre alt, je nach dem Monat, den der Eintrag nicht nennt. Deshalb stehen hier beide.

Welche anderen Porträts von Monet verkaufen wir?

Das Porträt ist bei diesem Maler eine Seltenheit, und in unserer Galerie Claude Monet gibt es einige. Camille Monet auf dem Totenbett und Meditation, Madame Monet auf dem Sofa zeigen seine erste Frau, Madame Monet im Kimono stellt sie im Kimono vor Fächer, und Jean Monet auf seinem Schaukelpferd ihren Sohn. Frau mit Sonnenschirm ist eine Gestalt in der Landschaft und kein Porträt, gehört aber in denselben Kreis.

Dasselbe Museum bewahrt auch ein Porträt dieses Malers, das nicht er gemalt hat. Claude Monet unter der Inventarnummer RF 3666 ist ein Werk von Auguste Renoir aus dem Jahr 1875, misst 60,5 x 84 cm und kam 1931 mit dem Vermächtnis von Herrn und Frau Raymond Koechlin ins Museum. Zwischen den beiden Leinwänden liegen zweiundvierzig Jahre.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, mit Öl auf Baumwoll- oder Leinengewebe. So entstehen alle unsere Gemälde auf Leinwand, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist aus einem Grund anspruchsvoll, der bei anderen Motiven gerade der umgekehrte ist: ein großer Teil der Leinwand muss leer bleiben, und leere Leinwand entsteht nur, wenn man sie in Ruhe lässt.

Die zweite Probe ist der Bart. Er besteht aus kurzen Strichen, die nicht zu einer Fläche verlaufen dürfen, sonst verliert das Gesicht sein Gewicht. Ein impressionistisches Gemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt das Ölgemälde bei uns matt, auch dort, wo die Farbe am dichtesten steht.

Welche Größe für welche Wand?

Es stehen acht Größen zur Verfügung, von 40 x 51 bis 150 x 190 cm, und es gibt zwei Antworten. Der Größe nach kommt 50 x 60 cm dem Original am nächsten, 5 cm breiter und 10,5 cm niedriger als die Leinwand in Paris. Dem Seitenverhältnis nach ist 70 x 90 cm am nächsten, bei 1,2857 gegen 1,2818 beim Original.

Bei diesem Motiv hängt die Wahl mehr als sonst vom Abstand ab. Ein Porträt wird von nahe betrachtet, im Flur oder neben dem Regal genügt also 50 x 60 cm; auf einer freien Wand, wo man weiter weg steht, wirkt 70 x 90 cm oder 80 x 100 cm. Als Gemälde fürs Büro ist dieses Motiv keine naheliegende Wahl, weil es den Betrachter frontal ansieht. Alle Maße stehen beim Artikel.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wenn Sie ein Maß wünschen, das nicht auf der Liste steht, ist die Maßanfertigung der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe in Zentimetern. Die Leinwand kann gespannt auf einem hölzernen Keilrahmen kommen oder gerollt in der Hülse. Ein Rahmen ist im Preis nicht enthalten; das Museum bewahrt die Leinwand in einer hellen Holzleiste, die sich von der ungemalten Leinwand kaum unterscheidet.

Lieferung und Garantie

Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger, weil das Öl zwischen den Schichten trocknen muss. Kommt das Werk beschädigt an oder weicht es deutlich von der freigegebenen Aufnahme ab, tauschen wir es oder erstatten den Preis. Eine handgemalte Kopie ist kein Fabrikartikel, und kleine Unterschiede im Strich sind zu erwarten; ein Schaden ist es nicht.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Paris, im Musée d’Orsay, unter der Inventarnummer RF 2623.

Wer ist auf dem Porträt?

Der Maler selbst. Das Museum nennt das Werk Portrait de l’artiste, Porträt des Künstlers, und einen anderen Namen führt der Eintrag nicht.

Ist Portrait de l’artiste dasselbe Werk?

Ja. Das ist der Titel des Museums für diese Leinwand; wir verkaufen sie als Selbstporträt.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Reproduktion eines Gemäldes entsteht bei uns immer von Hand, mit Öl auf Leinwand; gedruckte Werke verkaufen wir nicht.

Welche Größe soll ich wählen?

50 x 60 cm für die Größe des Originals, 70 x 90 cm für das nächstliegende Verhältnis und für eine größere Wand.

Kann ich ein Maß erhalten, das nicht auf der Liste steht?

Ja. Ein Werk nach Ihrem Maß ist bei uns üblich und gibt Ihnen das Seitenverhältnis des Originals bei jeder Breite.

Wie kommt das Werk zu mir?

Gespannt auf dem Keilrahmen im festen Karton oder gerollt in der Hülse, mit Sendungsverfolgung.

Worum geht es in einem Satz?

Um ein Gesicht, das der Maler zu Ende gemalt hat, und um die Leinwand darum, die er nicht gemalt hat.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Es ist nicht verkäuflich, weil es zur Museumssammlung gehört. Einen Wert nennen wir nicht; das Museum schreibt in seinem Eintrag keinen Preis.

Wie hoch soll ich es hängen?

Die Mitte etwa 150 cm über dem Boden, sodass die Augen auf der Leinwand nahe der Augenhöhe des Betrachters liegen.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, wenn auch als anspruchsvolleres Geschenk als eine Landschaft; wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Wertgutschein, bei dem die beschenkte Person selbst wählt.

  • Motiv. Ein Kopf frontal zum Betrachter, hohe kahle Stirn, breiter heller Bart aus kurzen Strichen, ein Ring dunkelgrüner Striche dahinter, alles übrige ungemalte Leinwand.
  • Original. Öl auf Leinwand, 55 x 70,5 cm, 1917; Musée d’Orsay, Paris, Inv.-Nr. RF 2623.
  • Unsere Ausführung. Acht Größen; 50 x 60 cm ist der Größe nach am nächsten, 70 x 90 cm dem Verhältnis nach.
  • Wissenswert. Das Museum nennt eine Höhe von 70,5 cm, die Datensammlung gerundete 70; hier steht die des Museums.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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