Georges Seurat – Bauer mit Hacke

ab 108,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1706__ Kategorie:

Beschreibung

»Bauer mit Hacke« ist ein kleines Ölgemälde auf Holz von Seurat, entstanden um 1882: Mitten auf einer grünen Wiese beugt sich ein Mensch in grauer Kleidung und mit dunklem Hut tief über ein Stück brauner Erde und bearbeitet den Boden mit einem Gerät an langem Stiel, hinter ihm steht ein Baumstamm. Das Original im Format 24,13 x 14,61 cm bewahrt die National Gallery of Art in Washington unter der Nummer 2014.18.49 auf. Bei uns entsteht es als Kunstgemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Bauer mit Hacke
Weitere Titel:»Peasant with a Hoe«; »Peasant at Work« (Ausstellung 1958)
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:um 1882
Originalgröße:24,13 cm x 14,61 cm
Originaltechnik:Öl auf Holz
Malstil:Ölgemälde auf Holz – breite, kurze, sichtbare Striche in Schichten
Standort:National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 2014.18.49)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Formate von 25 x 16 cm bis 150 x 100 cm, auf Wunsch nach Maß

Bauer mit Hacke – Georges Seurat

Wer ist auf dem Gemälde zu sehen?

Ein einzelner Mensch, den der Museumseintrag nicht benennt, bei der Arbeit im Freien. Das Museum beschreibt ihn als eine Person, die sich im Freien über ihre Arbeit beugt, grau gekleidet und mit einem dunklen Hut auf dem Kopf. Er steht in der Mitte des Gemäldes, den Rücken gekrümmt, den Kopf fast bis auf Hüfthöhe gesenkt. Die Arme reichen nach vorn und nach unten, zum Rand des braunen Flecks, wo das Gerät mit dem langen Stiel den Boden trifft. Das Gesicht sehen wir nicht, der Hut verdeckt es. Der Titel, den das Museum verwendet, nennt die Figur einen Bauern mit Hacke; bei einer Ausstellung im Jahr 1958 wurde das Gemälde unter dem Titel »Peasant at Work« (Bauer bei der Arbeit) gezeigt. Weitere Angaben zu diesem Menschen macht der Eintrag nicht, und darum erfinden auch wir keine.

Was ist auf der Holztafel zu sehen?

Eine Holztafel im Querformat, nur 24,13 cm breit und 14,61 cm hoch. Fast die ganze Fläche füllt Gras, aufgebaut aus kurzen, schrägen Strichen in Gelbgrün, Hellgrün und Oliv. Über die linke Hälfte zieht sich ein Band dunklen Schattens in Blau- und Brauntönen, über dem Kopf des Arbeiters breitet sich dunkles Laub aus. Rechts der Mitte ragt ein brauner Baumstamm auf, der sich nach oben gabelt. Unten links liegt ein Fleck hellbrauner, rosa und ockerfarbener Erde, an dessen Rand der Arbeiter seiner Tätigkeit nachgeht. Himmel gibt es keinen, wie auch die Beschreibung des Museums festhält. Das Museum schreibt, die Striche seien breit, kurz und sichtbar, feine Striche verschiedener Farben überlagerten einander und gäben der Szene ein leicht verschwommenes, nebliges Aussehen; die Farben wirken laut Museum beinahe wie ein Kaleidoskop. Eine Signatur oder einen Stempel verzeichnet der Eintrag nicht.

Warum ist dieses Gemälde bedeutend?

Weil es zeigt, wie Georges Seurat, ein französischer Maler, um 1882 einfache Feldarbeit sah. Wer bei ihm Pointillismus erwartet, sieht hier etwas anderes: Statt gleichmäßiger Punkte liegen breite Striche übereinander, und Grün, Blau, Gelb, Braun und Ocker gehen ineinander über. Auf Etiketten wie Neoimpressionismus stützen wir uns bei diesem Werk nicht; wir halten uns an das, was das Museum über Inhalt und Malweise des Gemäldes schreibt. Es entstand auf einem kleinen Stück Holz, deshalb zählt jeder Pinselzug. Ausgestellt war das Werk 1933 in Paris, 1958 in Chicago und New York und 1966 in Washington; außerdem führen es die Kataloge der Gemälde Seurats von 1959 und 1991 auf.

Was bedeutet die Szene?

Arbeit auf dem Land, ohne Geschichte und ohne Beschönigung gezeigt. Der Mensch blickt nicht zu uns, er ruht nicht und posiert nicht; er geht ganz in der Bewegung auf, mit der er das Gerät in den Boden treibt. Baumschatten und sonnige Wiese wechseln sich in Streifen ab, darum wirkt die Szene wie ein Augenblick eines sonnigen Tages. Symbole fügen wir nicht hinzu. Zu Hause bringt das Gemälde Ruhe und die Wärme grüner Töne, und der arbeitende Mensch verleiht ihm eine stille Kraft, die jeder kennt, der schon einmal einen Garten oder einen Acker bearbeitet hat.

Welchen Weg hat das Original genommen?

Das Museum veröffentlicht den Weg der Tafel. Zunächst blieb sie beim Maler bis zu dessen Tod; im nach seinem Tod erstellten Verzeichnis seines Ateliers ist sie unter der Nummer 58 eingetragen. Danach besaßen sie bis 1956 Jacques und Pierre Puybonnieux in Paris, die Söhne von Marie Puybonnieux, einer Cousine Seurats, die das Gemälde laut Museum wahrscheinlich von Seurats Mutter geerbt hatte. Die Brüder waren wahrscheinlich auch die Leihgeber für die Pariser Ausstellung »Seurat et ses amis« im Jahr 1933. Danach folgte Wildenstein in Paris, ohne Jahreszahl. Paul Mellon aus Upperville in Virginia besaß sie spätestens seit 1958, als er sie für die Ausstellung in Chicago und New York auslieh. 1999 vermachte er sie der National Gallery of Art, mit Nießbrauch auf Lebenszeit für seine Frau Rachel Lambert Mellon (1910–2014). Alle Angaben stammen aus dem Museumseintrag.

Welchen Platz hat es unter Seurats Werken?

Es gehört zu den kleinen Gemälden auf Holz mit bäuerlichen Motiven, die wir in unserer Galerie anbieten. Am nächsten steht ihm Der Gärtner, ebenfalls ein kleines Ölgemälde auf Holz mit einem Menschen bei der Arbeit, das das Metropolitan Museum of Art in New York verwahrt. Gebeugte Gestalten bei der Feldarbeit sind auch in Bäuerinnen bei der Arbeit zu sehen, während Bäuerin im Gras sitzend (Paysanne assise dans l’herbe) eine ruhigere bäuerliche Szene zeigt. Zusammen zeigen diese Kunstwerke, dass der Maler immer wieder zu den Menschen auf dem Land zurückkehrte.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben – gedruckt wird nichts. Unser Maler arbeitet nach einer hochaufgelösten Aufnahme des Originals und bewahrt, was diese Tafel besonders macht: die breiten, kurzen Striche, die übereinanderliegen, und die grünen Töne, die in Blau und Braun übergehen. Eine pointillistische Technik wäre hier die falsche Wahl, denn sie würde aus dem lebendigen Gemälde breiter Striche ein anderes, geordneteres Werk machen. Da jeder Schritt von Hand geschieht, fallen zwei Leinwände nie ganz gleich aus, und jede handgemalte Kopie ist ein Unikat. Eigene Aufnahmen einer fertigen Leinwand dieses Motivs haben wir noch nicht; sobald wir es erstmals gemalt haben, fotografieren wir es und veröffentlichen die Aufnahmen hier.

Welches Format für welche Wand?

Wenn Sie unschlüssig sind, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 60 x 40 cm. Unser kleinstes Format, 25 x 16 cm, kommt in unserem Angebot der Größe des Originals am nächsten: Gegenüber der Tafel mit 24,13 x 14,61 cm ist es 0,87 cm breiter und 1,39 cm höher. Das Querformat passt gut über eine schmale Kommode, über das Bett oder in eine Gruppe kleinerer Werke. 50 x 30 und 60 x 40 cm sind die häufigste Wahl für Flur oder Schlafzimmer; 70 x 45 und 80 x 50 cm wirken allein über dem Schreibtisch; 90 x 60 cm ist das Format fürs Wohnzimmer, und 120 x 75 sowie 150 x 100 cm machen aus der kleinen Tafel ein großes grünes Gemälde. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir nach Ihren Maßen und behalten die Proportionen des Originals bei, damit Arbeiter, Baum und Wiese im Gleichgewicht bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand liefern wir auf einen Holzkeilrahmen gespannt und bereit zum Aufhängen. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die für dieses Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie ist allein für die Rahmenwahl gedacht. Wie das Gemälde an Ihrer Wand wirkt, zeigt unser separater Dienst zur Raumvisualisierung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher je nach Format mit 15 bis 45 Tagen. Wir verschicken es gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive von Seurat finden Sie in der Galerie Georges Seurat; unser Artikel über Georges Seurat erklärt außerdem, was die gute Reproduktion eines berühmten Gemäldes ausmacht.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In der öffentlichen Sammlung der National Gallery of Art in Washington, unter der Nummer 2014.18.49, mit dem Museumsvermerk »Collection of Mr. and Mrs. Paul Mellon«. Laut Museumseintrag ist es derzeit nicht ausgestellt.

Wer ist der Mensch auf dem Gemälde?

Ein namenloser Arbeiter auf dem Land; der Museumseintrag benennt ihn nicht, sagt aber, dass er grau gekleidet ist und einen dunklen Hut trägt.

Was hält er in den Händen?

Ein Gerät mit langem Stiel, das er in den Boden treibt; der Titel nennt es Hacke.

Warum steht bei der Jahreszahl „um 1882“?

Weil das Museum „um 1882“ angibt und kein genaues Jahr. So schreiben auch wir es.

Ist das ein Druck?

Nein. Unser Gemälde wird von Hand mit Ölfarben auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und tastbar.

Warum ist unser Gemälde nicht auf Holz?

Das Original ist auf Holz gemalt, wir malen auf Leinwand, die wir auf einen Keilrahmen spannen; so ist das Gemälde leichter, in allen Formaten gleich haltbar und fertig zum Aufhängen.

Welches Format soll ich wählen?

Für Flur oder Schlafzimmer 60 x 40 cm; wer der Größe des Originals am nächsten kommen möchte, nimmt 25 x 16 cm. Die ausführliche Anleitung steht weiter oben.

Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei.

Steht das Original zum Verkauf?

Nein. Die Tafel gehört zur öffentlichen Sammlung des Museums in Washington und ist nicht verkäuflich. Das Motiv malen wir Ihnen aber gern von Hand.

Wie hoch soll ich das Gemälde aufhängen?

Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden. Kleinere Formate hängen Sie tiefer, näher an den Platz, an dem Sie sitzen.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, besonders für jemanden, der gern im Garten oder auf dem Feld arbeitet. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: gebeugter Arbeiter mit Hacke auf grüner Wiese unter einem Baum – um 1882
  • Original: 24,13 x 14,61 cm, Ölfarben auf Holz, National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 2014.18.49)
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate von 25 x 16 bis 150 x 100 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: Himmel gibt es auf dem Gemälde keinen – den ganzen Raum füllen Gras, Erde, Schatten, Baum und Arbeiter

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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