Georges Seurat – Skizze zum Zirkus

ab 124,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1696__ Kategorie:

Beschreibung

Skizze zum Zirkus ist ein vorbereitendes Gemälde Seurats aus dem Jahr 1891: Auf hellem, fast weißem Grund reitet eine Kunstreiterin auf einem galoppierenden Schimmel, über ihr überschlägt sich ein Akrobat in der Luft, und vorn kehrt uns ein Clown in Orange den Rücken zu. Das Musée d’Orsay führt es als Skizze für die große Leinwand Der Zirkus und bewahrt das Original im Format 46,2 x 55,2 cm unter der Nummer RF 1937 123 auf. Bei uns entsteht das Motiv als Kunstgemälde, mit Ölfarben handgemalt auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Skizze zum Zirkus
Weitere Titel:Le Cirque – esquisse pour le RF 2511
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:1891
Originalgröße:46,2 cm x 55,2 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Neoimpressionismus – Skizze in Punkten und Strichen
Standort:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 1937 123)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Größen von 38 x 45 cm bis 120 x 140 cm, Sondermaße auf Wunsch

Skizze zum Zirkus – Georges Seurat

Wer ist zu sehen?

Eine Zirkusnummer, die das Verzeichnis des Museums keiner bekannten Person zuordnet. Links der Mitte reitet eine Kunstreiterin im kurzen Rock auf einem Schimmel, der im Galopp durch die Manege läuft. Über ihr überschlägt sich ein Akrobat mit weit gespreizten Armen und Beinen in der Luft. Rechts steht eine große, schlanke Gestalt, vermutlich der Zirkusdirektor, und unten in der Mitte blickt ein Clown im orangeroten Kostüm, von uns abgewandt, in die Manege und lenkt so auch unseren Blick dorthin. Oben auf den Rängen sitzen Zuschauer in Reihen, nur mit ein paar blauen Linien angedeutet. Porträts sind das nicht, sondern Typen eines Zirkusabends, wie Seurat sie in den Pariser Zirkussen beobachtete.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Eine Leinwand im Hochformat mit sehr hellem, cremeweißem Grund, auf dem die Figuren mit blauen Umrissen angedeutet sind. Die Farbe ist in feinen Punkten und kurzen Strichelchen aufgetragen: Gelb und Orange für das Licht, Blau für Umrisse und Schatten. Am Rand der Leinwand läuft ein Band aus blauen Punkten, das Seurat selbst gemalt hat; es gehört zum Gemälde und ist kein Rahmen. Große Teile der Fläche bleiben fast unbedeckt, deshalb wirkt die Skizze sehr luftig, leicht und blass – und genau so ist sie gemeint. Die Komposition steht bereits genau fest: Der Bogen der Manege, die Diagonale von Pferd und Akrobat und die Senkrechte der Gestalt rechts stimmen mit der endgültigen Leinwand überein.

Warum ist diese Skizze wichtig?

Weil sie die letzte große Idee eines Malers zeigt, der jung starb. Der Zirkus war sein letztes großes Gemälde, an dem er noch 1891 arbeitete, im Jahr seines Todes. Seurat, ein französischer Maler mit einer eigenen Lehre von der Linie, glaubte in seinen letzten Jahren, dass die Richtung der Linien eine Stimmung ausdrücken kann – aufsteigende Linien Freude, fallende Trauer –, und ein Zirkus mit Akrobaten, die nach oben fliegen, ist dafür das ideale Motiv. In der Skizze steckt viel von dieser Bewegung, doch die Farbe ist noch spärlich, sodass man das Gerüst der Komposition sieht, fast wie eine Zeichnung. Der Pointillismus dient hier als Zeichnen mit Punkten, nicht als geschlossene Fläche. Für Käufer ist das ein helles, fröhliches Motiv, das an der Wand wie eine Zeichnung in Farbe wirkt.

Was bedeutet die Szene?

Die Freude und das Tempo eines Zirkusabends, gefasst in eine genau durchdachte Form. Reiterin, Pferd und Akrobat fliegen, Clown und Publikum dagegen ruhen; eben dieser Gegensatz zwischen Bewegung und Ruhe ist das Thema. Der Neoimpressionismus wollte Farbe und Linie wissenschaftlich erforschen, hier aber dient die Methode dem Vergnügen und nicht dem Ernst. Die Skizze bewahrt außerdem etwas, das dem fertigen Gemälde fehlt: die Helligkeit und Leichtigkeit, die ihr der weiße Grund verleiht. Zu Hause wirkt sie hell, verspielt und modern, fast wie ein Plakat.

Was geschah mit dem Original?

Das Museum veröffentlicht den Weg der Skizze. Zuerst gehörte sie zur Sammlung des Kritikers Félix Fénéon in Paris, danach bis 1937 zur Sammlung des Modeschöpfers Jacques Doucet. 1937 schenkte Doucets Witwe sie dem Staat und erfüllte damit den Willen ihres Mannes; bestätigt wurde die Schenkung am 7. Dezember 1937. Die Skizze wurde dem Louvre zugewiesen, befand sich von 1947 bis 1959 in der Galerie des Jeu de Paume und kam 1977 an das Musée d’Orsay. Alle Angaben stammen aus dem Verzeichnis des Museums.

Wo steht diese Skizze in Seurats Werk?

Sie ist die Vorarbeit für die große Leinwand Der Zirkus, die dasselbe Museum besitzt, das Musée d’Orsay; beide führen wir als getrennte Produkte. Zirkus und nächtliche Unterhaltung hatte Seurat schon früher gemalt: Einladung zur Schau (La Parade de Cirque) zeigt eine Vorstellung vor dem Zelt im Gaslicht, Le Chahut Tänzerinnen beim Cancan. Zusammen mit dieser Skizze und der großen Leinwand Der Zirkus ergeben die beiden Kunstwerke eine Gruppe von Szenen aus der Welt der Unterhaltung, die Seurat in seinen letzten Jahren malte.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, nie mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer Vorlage des Originals und bewahrt, worauf es bei dieser Skizze ankommt: den hellen Grund, die blauen Umrisse und die spärlichen Punkte und Striche, die die Figuren nie ganz ausfüllen. Die pointillistische Technik wird hier zurückhaltend eingesetzt, wie eine Zeichnung; der Maler darf keine Farbe hinzufügen, die das Original nicht hat. Auch Seurats Band aus blauen Punkten am Rand wird mitgemalt, denn es gehört zum Gemälde. Weil alles von Hand entsteht, ist jede handgemalte Kopie ein Unikat. Eigene Fotos einer fertigen Leinwand besitzen wir für dieses Motiv noch nicht; sobald wir es erstmals malen, fotografieren wir es und zeigen die Fotos an dieser Stelle.

Welche Größe für welche Wand?

Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie 60 x 70 cm. Dem Original am nächsten kommt die Größe 50 x 60 cm, die 3,8 cm breiter und 4,8 cm höher ist als das Original; sein genaues Format führen wir nicht. Das Hochformat passt gut zwischen zwei Fenster, an eine schmale Wand oder über eine Kommode. 38 x 45 cm eignet sich für den Flur oder das Kinderzimmer; 50 x 60 und 60 x 70 cm für Schlaf- oder Arbeitszimmer; 70 x 85 und 80 x 100 cm füllen allein eine Wohnzimmerwand, und 90 x 110, 100 x 120 und 120 x 140 cm sind für hohe Wände gedacht, an denen die helle Skizze fast wie ein Fresko wirkt. Jedes Leinwandgemälde mit diesem Motiv entsteht auf Bestellung.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der acht Größen zu Ihrer Wand, malen wir nach Ihren Maßen und wahren das Seitenverhältnis des Originals, damit Pferd, Akrobat und Manege im Gleichgewicht bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand kommt auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und kann sofort aufgehängt werden. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die an diesem Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie ist nur für die Wahl des Rahmens da. Für einen Blick auf Ihre eigene Wand steht unser Service zur Raumvisualisierung bereit, den Sie gesondert bestellen.

Lieferung und Garantie

Jede Leinwand malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; planen Sie je nach Größe 15 bis 45 Tage ein. Wir versenden sie gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb der EU ohne Zoll. Ein Foto des fertigen Werks bekommen Sie vor dem Versand zur Freigabe, und jede Bestellung ist durch unsere Rückgaberegelung abgedeckt. Alle Motive Seurats finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und unser Artikel über Georges Seurat erklärt, was die Reproduktion eines berühmten Gemäldes mitbringen muss.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Im Musée d’Orsay in Paris, unter der Nummer RF 1937 123, als Schenkung der Witwe von Jacques Doucet aus dem Jahr 1937.

Wer sind die Menschen auf der Skizze?

Die Kunstreiterin auf dem Pferd, der Akrobat in der Luft, der Clown, eine Gestalt, die wohl der Zirkusdirektor ist, und das Publikum; das Verzeichnis des Museums nennt keinen von ihnen.

Ist das dasselbe Werk wie Der Zirkus?

Nein. Dies ist eine kleinere Skizze, 46,2 x 55,2 cm; die große, vollendete Leinwand Der Zirkus ist ein eigenständiges Werk im selben Museum. Wir führen beide als getrennte Produkte.

Ist das ein Druck?

Nein. Das Werk wird von Hand gemalt, in Öl auf Leinwand; Striche und Punkte sind sichtbar und fühlbar.

Welche Größe soll ich wählen?

Für die meisten Wände 60 x 70 cm; für die Größe, die dem Original am nächsten kommt, 50 x 60 cm. Die ausführliche Übersicht steht oben.

Gibt es auch Maße außerhalb der Liste?

Ja, wir malen nach Ihren Maßen und wahren das Seitenverhältnis des Originals.

Ist das blaue Band am Rand ein Rahmen?

Nein. Das Band aus blauen Punkten hat Seurat selbst gemalt, und es gehört zum Gemälde; deshalb malen auch wir es.

Was sagt die Skizze in einem Satz?

Dass sich das Tempo eines Zirkusabends in ein paar blauen Linien und verstreuten Farbpunkten auf weißem Grund einfangen lässt.

Ist das Original verkäuflich?

Nein. Die Skizze gehört zur öffentlichen Sammlung des Musée d’Orsay und steht nicht zum Verkauf; mit einem handgemalten Gemälde von uns holen Sie sich das Motiv nach Hause.

Wie hoch soll ich die Skizze aufhängen?

Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; große Hochformate dürfen etwas höher hängen.

Eignet sie sich als Geschenk?

Ja, das fröhliche Zirkusmotiv ist ein dankbares Geschenk, auch fürs Kinderzimmer. Möchten Sie die Wahl lieber der beschenkten Person überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: Kunstreiterin auf einem Schimmel, Akrobat in der Luft und Clown in der Zirkusmanege – 1891
  • Original: 46,2 x 55,2 cm, Ölfarben auf Leinwand, Musée d’Orsay (Inv.-Nr. RF 1937 123)
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, acht Größen von 38 x 45 bis 120 x 140 cm, stets gespannt, auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: Das Band aus blauen Punkten am Rand hat Seurat selbst gemalt – es gehört zum Gemälde und ist kein Rahmen

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

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