Beschreibung
Der Kanal von Gravelines (Saint-Tropez) ist ein kleines Ölgemälde von Georges Seurat auf Holz aus dem Jahr 1890: Vorbei an einem hohen, gestreiften Pfahl blicken wir über den Kanal zum fernen Ufer, drüben stehen zwei aufrechte Pfähle, die sich im Wasser spiegeln, und alles ist aus winzigen Farbpunkten aufgebaut. Das Original im Format 25 x 16 cm ist Eigentum des französischen Staates; das Musée national d’art moderne (Centre Pompidou) führt es unter der Nummer AM 3818 P und hat es dem Musée de l’Annonciade in Saint-Tropez als Depositum übergeben. Bei uns entsteht es als Kunstgemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in fünf Formaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Der Kanal von Gravelines (Saint-Tropez) |
| Weitere Titel: | »Chenal de Gravelines«; »Gravelines«, zugeschriebener Titel »Chenal de Gravelines, étude« |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1890 |
| Originalgröße: | 25 cm x 16 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Holz |
| Malstil: | Winzige Punkte reiner Farbe, dicht nebeneinander gesetzt |
| Standort: | Musée de l’Annonciade, Saint-Tropez, Depositum des Musée national d’art moderne (Inv.-Nr. AM 3818 P) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 5 Formate von 25 x 16 cm bis 80 x 50 cm, auf Wunsch nach Maß |
Der Kanal von Gravelines (Saint-Tropez) – Georges Seurat
Was zeigt das Gemälde?
Den Kanal und sein fernes Ufer, ohne Menschen. Am unteren Rand zieht sich ein Streifen dicht gesetzter Punkte entlang, der wie das nahe Ufer wirkt. Darüber öffnet sich eine breite, helle Wasserfläche. Links steht ein hoher, dünner Pfahl mit dunkler Spitze, der wie eine Laterne oder ein Seezeichen aussieht; sein unterer Teil ist gestreift, abwechselnd rot und dunkel, und reicht fast bis zum unteren Rand. Am gegenüberliegenden Ufer, etwas über der Mitte, liegt ein niedriger Landstreifen; links darauf eine dunklere Masse, vielleicht ein Gebäude oder eine Mole, über der sich ein hoher Mast mit Querstange erhebt. In der Mitte stehen zwei aufrechte Pfähle, die Leuchttürmen oder Seezeichen ähneln, und ihre Spiegelung zieht sich im Wasser nach unten. Die obere Hälfte nimmt ein heller Himmel ein.
Was ist auf der Holztafel zu sehen?
Eine Holztafel im Querformat, 25 cm breit und 16 cm hoch. Die ganze Oberfläche ist mit winzigen runden und länglichen Punkten reiner Farbe bedeckt, die nebeneinanderliegen und sich nicht vermischen. Dieser Pointillismus ist dicht und mit bloßem Auge zu erkennen: Am Himmel und auf dem Wasser sind die Punkte hell, in zarten Pastelltönen, im unteren Streifen des nahen Ufers dagegen dunkler und kräftiger. Der Horizont ist eine gerade Linie etwas über der Mitte, sodass sich die Szene in drei Streifen gliedert: Himmel, Wasser und nahes Ufer. Die Pfähle und der Mast sind die einzigen senkrechten Formen. Weil die Tafel so klein ist, sind die Punkte im Verhältnis zum Ganzen recht groß, und die Szene wird mehr erahnt als gezeichnet. Die Aufnahme in unserem Angebot zeigt Motiv und Komposition; die genauen Farbtöne des Originals sichert sie nicht zu.
Warum ist dieses Gemälde bedeutend?
Weil es zeigt, wie Georges Seurat, ein französischer Maler, auch auf einer kleinen Tafel eine Szene allein aus Punkten aufbaut. Das Musée national d’art moderne führt sie unter dem zugeschriebenen Titel »Chenal de Gravelines, étude«, also als Studie, und gerade darin liegt ihr Reiz: Man sieht, wie sich Kanal, Pfähle und Licht aus einzelnen Farbtupfen zusammensetzen. Bedeutend ist sie auch wegen ihres Weges: Laut Museumseintrag gelangte sie aus dem Atelier des Malers zu Paul Signac. Für Käufer ist sie eine helle, luftige Szene am Wasser in kleinem Format, deren Malweise man auf den ersten Blick erkennt.
Was bedeutet die Szene?
Ruhe am Wasser. Es gibt keine Menschen und keine Schiffe, nur den Kanal, das Ufer, die Pfähle und ein Licht, das in Tausende Punkte zerlegt ist. Der gerade Horizont und die senkrechten Pfähle geben der Szene eine feste Ordnung, während die Punkte sie zugleich beleben, sodass Wasser und Himmel beinahe flimmern. Die Spiegelungen der Pfähle verbinden die obere und die untere Hälfte. Zu Hause wirkt das Gemälde hell und ausgeglichen; mit seinen Pastelltönen passt es gut zu weißen Wänden, hellem Holz und blauen oder grauen Stoffen.
Welchen Weg hat das Original genommen?
Die beiden Museumseinträge nennen den Weg der Tafel, jedoch ohne Jahreszahlen. Laut dem Eintrag in der französischen Datenbank POP ging sie aus dem Atelier des Malers an Paul Signac, danach an Ginette Signac und danach an Georges Grammont. Auch der Eintrag des Musée national d’art moderne nennt sie als früheren Besitz von Paul Signac und Ginette Signac. Grammont vermachte sie testamentarisch; heute ist sie Eigentum des französischen Staates und in der Sammlung des Musée national d’art moderne unter der Nummer AM 3818 P verzeichnet. Das Musée national d’art moderne hat sie dem Musée de l’Annonciade in Saint-Tropez als Depositum übergeben, wo sie unter der Depotnummer D 1955.1.51 geführt wird. Wann die Tafel von einem Besitzer zum nächsten ging, geben die Einträge nicht an. Alle Angaben folgen den Museumseinträgen.
Welchen Platz hat dieses Gemälde unter Seurats Werken?
Gravelines steht im Titel mehrerer Werke Seurats, die wir anbieten. Das Gemälde Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe gehört zu einer Museumssammlung in Indianapolis (Eintrag in der Museumssammlung), Der Kanal von Gravelines, Grand Fort-Philippe verwahrt The National Gallery in London, und Studie zu Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe befindet sich im Nelson-Atkins Museum in Kansas City. Diese Kunstwerke ergänzt die kleine Tafel von 1890, die das Musée national d’art moderne als Studie führt. Der Zusatz Saint-Tropez in unserem Titel verrät, wo das Original ist, und unterscheidet es von den anderen Gemälden mit dem Kanal von Gravelines.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer Vorlage des Originals und setzt das Gemälde Punkt für Punkt zusammen, so wie Seurat es getan hat. Die pointillistische Technik ist hier unverzichtbar: Die Punkte müssen rein und getrennt bleiben, hell am Himmel und auf dem Wasser, dunkler und kräftiger im unteren Streifen, sonst verlöre die Szene ihr Licht. Besondere Sorgfalt gilt den Pfählen und ihren Spiegelungen, die zwischen den Punkten klar erkennbar bleiben müssen. Weil alles von Hand entsteht, gleichen sich zwei Leinwände nie ganz, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Aufnahmen eines fertigen Gemäldes haben wir von diesem Motiv noch nicht; sobald wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und zeigen die Aufnahmen hier.
Welches Format für welche Wand?
Wenn Sie nicht sicher sind, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 60 x 40 cm. Genau dem Original entspricht unser Format 25 x 16 cm: Das Original misst 25 x 16 cm und unser Gemälde ebenso, ohne jeden Unterschied. Das Querformat im Verhältnis von etwa 8 : 5 passt gut auf ein Regal, über eine schmale Kommode oder in eine Gruppe kleinerer Werke. Soll das Gemälde eine Wand allein tragen, wählen Sie ein größeres Format: 50 x 30 und 60 x 40 cm eignen sich für Flur oder Schlafzimmer, 70 x 45 und 80 x 50 cm stehen für sich allein über dem Schreibtisch, der Kommode oder dem Bett. In größeren Formaten werden auch die Punkte größer, und die Oberfläche wirkt noch lebendiger. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der fünf Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Ihren Maßen und wahren die Proportionen des Originals, damit Horizont und Pfähle an ihrem Platz bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand kommt auf einen Holzkeilrahmen gespannt und ist bereit zum Aufhängen. Den Rahmen suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die an diesem Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie ist nur für die Rahmenwahl gedacht. Für eine Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand gibt es unseren separaten Dienst zur Raumvisualisierung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; rechnen Sie je nach Format mit 15 bis 45 Tagen. Wir verschicken es gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Bevor es auf den Weg geht, erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive von Seurat finden Sie in der Galerie Georges Seurat; in unserem Artikel über Georges Seurat lesen Sie, was eine gute Reproduktion eines berühmten Gemäldes ausmacht.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Musée de l’Annonciade in Saint-Tropez, wo es unter der Nummer D 1955.1.51 als Depositum liegt. Eigentümer ist der französische Staat, in der Sammlung des Musée national d’art moderne (Centre Pompidou) unter der Nummer AM 3818 P; dorthin kam es als Vermächtnis von Georges Grammont.
Warum steht Saint-Tropez im Titel?
Weil sich das Original als Depositum in Saint-Tropez befindet. Mit dem Zusatz unterscheiden wir es von den anderen Gemälden Seurats mit dem Kanal von Gravelines, die wir anbieten.
Ist »Chenal de Gravelines« dasselbe Werk?
Ja. So nennt es die französische Datenbank POP; das Musée national d’art moderne führt es als »Gravelines« mit dem zugeschriebenen Titel »Chenal de Gravelines, étude«.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk ist handgemaltes Öl auf Leinwand; Punkte und Pinselspuren sind sichtbar und fühlbar.
Welches Format soll ich wählen?
25 x 16 cm, das genau dem Original entspricht; für eine größere Wand 60 x 40 cm. Die ausführliche Anleitung steht weiter oben.
Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und wahren das Seitenverhältnis des Originals.
Ist das Neoimpressionismus?
Die Museumseinträge ordnen das Gemälde keiner Stilrichtung zu, deshalb tun auch wir es nicht. Sichtbar ist, dass die Oberfläche aus winzigen Punkten reiner Farbe besteht.
Was sind die Pfähle auf dem Gemälde?
Die Einträge erklären sie nicht. Auf dem Gemälde wirken sie wie Seezeichen oder Leuchttürme am Kanal; der linke ist im unteren Teil rot und dunkel gestreift.
Steht das Original zum Verkauf?
Nein. Die Tafel ist Eigentum des französischen Staates und nicht verkäuflich; ihr Motiv können Sie aber von uns handgemalt auf Leinwand bekommen.
Wie hoch soll ich das Gemälde aufhängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; kleinere Formate hängen Sie tiefer, näher an den Platz, an dem Sie sitzen.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für alle, die Wasser und Licht lieben. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: der Kanal von Gravelines mit Pfählen am Ufer und ihren Spiegelungen, alles aus winzigen Punkten – 1890
- Original: 25 x 16 cm, Ölfarben auf Holz, Musée de l’Annonciade, Saint-Tropez, Depositum des Musée national d’art moderne (Inv.-Nr. AM 3818 P)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Gemälde, fünf Formate von 25 x 16 bis 80 x 50 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: Aus Seurats Atelier ging die Tafel an Paul Signac, danach an Ginette Signac und an Georges Grammont









































